Performance
Process
20.09.2017-18.02.2018

Im Rahmen einer aussergewöhnlichen Kooperation wird in Basel die Vielfalt und Breite der Schweizer Performancekunst von 1960 bis in die Gegenwart gefeiert: Das Museum Tinguely, die Kaserne Basel und die Kunsthalle Basel nähern sich in Zusammenarbeit mit dem Centre culturel suisse Paris den unzähligen Aspekten des performativen Schaffens in der Schweiz an. Dies geschieht zum Beispiel in der Retrospektive auf 1974, als Jean Tinguely das Basler Fasnachts-Comité in einem performativen Akt in die Luft sprengte, oder mit dem Blick in die Gegenwart durch neue, von jungen bis etablierten Künstlerinnen und Künstlern entwickelte Werke.

Das Projekt dauert 5 Monate - vom 19.09.2017 bis am 19.02.2018 - und baut auf die vielfältige Ausstellung und das Festival "PerformanceProcess" (2015) des Centre Culturel Suisse in Paris auf. In einer gemeinsamen Weiterentwicklung widmen sich die drei Basler Häuser der Thematik aus ihrer eigenen Perspektive.


20.09.2017 - 28.01.2018
Eröffnung am 19.09.2017, 18.30 Uhr
60 Jahre Performancekunst in der Schweiz
Das Museum Tinguely nähert sich im Rahmen von PerformanceProcess der Frage nach einer Schweizer Performancekunst der letzten 60 Jahre. Unter diesem Begriff versammeln sich höchst unterschiedliche, sowohl in den bildenden als auch in den darstellenden Künsten länderübergreifend entwickelte Verfahren. Die Ausstellung bietet mit Dokumenten und Arbeiten Einblicke in diese Geschichte, begleitet durch ein umfangreiches Programm von historischen und neuen Liveperformances. Gastkuratoren: Jean-Paul Felley and Olivier Kaeser, Centre culturel suisse Paris

Museum Tinguely www.tinguely.ch/de/ausstellungen/ausstellungen/2017/PerformanceProcess


26.09. - 01.10.2017
Choreografien der Performance
Die Kaserne Basel zeigt Ende September während einer ganzen Woche künstlerische Arbeiten zwischen Performance und Choreografie. In den Produktionen von Foofwa d'Imobilité, Dimitri de Perrot, Simone Aughterlony und La Ribot bewegen sich die Körper in einem Spektrum von ausgestellter Objekthaftigkeit bis hin zur organisierten Choreografie in Zeit und Raum. Teils sichtbar, teils unsichtbar, hörbar oder spürbar, loten die Performances das Verhältnis zum Betrachter aus und erfinden jeweils neue Spielregeln des performativen Ereignisses.

Kaserne Basel


19.01. - 18.02.2018
Eröffnung am 18.01.2018, 19 Uhr
New Swiss Performance Now
Flankiert von zwei der lebendigsten Kulturevents Basels - der Museumsnacht im Januar 2018 und dem "Morgestraich", dem Auftakt der Basler Fasnacht in der Nacht vom 18. auf den 19. Februar 2018 - widmet sich die Kunsthalle Basel einen ganzen Monat lang dem zeitgenössischen performativen Kunstschaffen in der Schweiz. Eine Gruppe von aufstrebenden Schweizer Künstlerinnen und Künstler zeigt neue und erst kürzlich entwickelte Werke. Die umfangreiche Performance-Ausstellung entfaltet sich im lichtdurchfluteten Obergeschoss und nimmt ihr spektakuläres Ende im Beginn von Basels eigenem performativem Grossereignis: der Fasnacht.

Unterstützt durch: Abteilung Kultur Basel-Stadt | www.performanceprocessbasel.ch

Kunsthalle Basel www.kunsthallebasel.ch/exhibition/new-swiss-performance-now


Eine Kooperation des Museum Tinguely, der Kaserne Basel und der Kunsthalle Basel, in Partnerschaft mit dem Centre culturel suisse Paris

Unterstützt durch: Abteilung Kultur Basel-Stadt

www.performanceprocessbasel.ch

La Ribot, Distinguished Hits (2016), Foto: Image, Mémoire, Corps
La Ribot, Distinguished Hits (2016), Foto: Image, Mémoire, Corps