HMB - Museum für Geschichte

Wege zur Welterkenntnis

Dauerausstellung

Unter dem Leitthema "Wege zur Welterkenntnis" hat das Historische Museum Basel seine Dauerausstellung im Untergeschoss der Barfüsserkirche komplett erneuert.

Die Ausstellung gliedert sich in drei grosse Bereiche. Im ersten Abschnitt finden die unter dem Obertitel "Lebens- und Fantasiewelten des Mittelalters" die Basler Bildteppiche des 15. Jahrhunderts ihren Platz. Diese zeigen farbenfrohe Schilderungen von Festen und Minneszenen, Fabelwesen und Wildleuten.

Als "Eine Welt im Kleinen. Die grosse Kunstkammer" werden im zweiten und zentralen Bereich die Basler Sammlungen der Renaissance- und Barockzeit vorgestellt, allen voran das Amerbach-Kabinett und das Museum Faesch. Dem Sammlungskonzept der Kunstkammer folgend werden Objekte wie kostbare Gefässe, Kleinskulpturen, Prunkwaffen, Kuriositäten und Naturalien nebeneinander präsentiert und stehen entsprechend der damaligen Weltsicht in einem universalen Zusammenhang. Der Kunstkammer sind thematisch das Münzkabinett, die Burgunderbeute und die historischen Zimmer angegliedert, die zu den weiteren kulturgeschichtlichen Glanzstücken zählen.

Im dritten und letzten Teil "Verborgene Welten" wird das reiche archäologische Erbe der Region von den Kelten über die Römer bis ins frühe Mittelalter gezeigt. Für die frühe Stadtgeschichte Basels stellen die bedeutenden Funde aus den Grabungsorten Münsterhügel und Gasfabrik die einzigen Quellen dar.

Die Ausstellung trägt den Bedürfnissen des Publikums nach Information, Unterhaltung und Aktivität auf verschiedene Weise Rechnung. Tonstationen und interaktive Medien ermöglichen es, die Objekte auf vielschichtige Weise zu erleben und sich selbsttätig mit den Themen auseinanderzusetzen.

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Trinkspiel, sog. Werthemannscher Hirsch, von Joachim Fries, Augsburg (1610-15). Foto: Peter Portner
Trinkspiel, sog. Werthemann'scher Hirsch, von Joachim Fries, Augsburg (1610-15). Foto: Peter Portner