Naturhistorisches Museum Basel

Quagga & Dodo. Bedroht und ausgestorben

Dauerausstellung

In den Sammlungen des Naturhistorischen Museums Basel befinden sich Exemplare von Tieren und Arten, die es längst nicht mehr gibt oder die heute vom Aussterben bedroht sind. Diese wertvollen Zeitzeugen werden nun aus den Tiefen der Sammlungskeller geholt und in der Dauerausstellung "Quagga & Dodo - bedroht und ausgestorben" gezeigt. Dadurch sollen einerseits wertvolle Sammlungsobjekte zugänglich sein. Andererseits wird der Frage nachgegangen, welche Rolle der Mensch beim Verschwinden der Arten spielt.

Dodo war eine Taubenvogelspezies, Quagga eine Zebraart. Beide Tierarten sind ausgestorben. Nur noch wenige Exemplare existieren als Sammlungsobjekte. Das Naturhistorische Museum Basel verfügt über einen Fundus von ausgestorbenen und von heute als bedroht angesehenen Arten. Diese zum Teil einzigartigen Objekte werden nun aus den Sammlungskellern geholt und in der Dauerausstellung "Quagga & Dodo - bedroht und ausgestorben" in einen neuen Kontext gestellt.


Vielschichtige Ursachen für das Verschwinden

Nicht die Menge und Vielfalt der Sammlungsobjekte bilden das Zentrum der neuen Dauerausstellung, sondern einzelne Exemplare. Sie stehen stellvertretend für Arten, die bedroht oder ausgestorben sind. Doch was bedeutet "ausgestorben" eigentlich? Ist tatsächlich immer der Mensch daran Schuld, wenn eine Art verschwindet? Wie viele Massenaussterben gab es in der Erdgeschichte bereits und weisen die hohen Aussterberaten von heute auf ein weiteres hin? Themenbeispiele wie "Natürliche Aussterbeprozesse in geologischen Zeiträumen", "Jagd zu Nahrungszwecken", "Jagd als Freizeitbeschäftigung", "Lebensraumverlust oder Konkurrenz durch eingeschleppte Arten" gliedern die Ausstellung. Dabei lässt sich anschaulich nachvollziehen, dass Fragen nach den Ursachen für das Verschwinden und Aussterben von Arten oftmals mehrere Antworten kennen.

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Panda, © Derek Li Wan Po
Panda, © Derek Li Wan Po