Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig

nackt! Die Kunst der Blösse

26.10.2018 - 28.04.2019

Die Debatten um Feminismus, Gender Studies und zuletzt #MeToo führen dazu, dass vermehrt auch nackte Körper in der Kunst hinterfragt werden. Dabei ist der Akt als universelles Bildthema tief in der Kunstgeschichte verankert.

Obwohl in den alten Kulturen Entblössung als anstössig galt, sind in den antiken Künsten nackte Körper von Männern, Frauen und Kindern omnipräsent, am ausgeprägtesten in der körperfixierten Bildkunst Griechenlands. Die damaligen Künstler und Auftraggeber verbanden mit der Darstellung der Nacktheit unterschiedliche Bedeutungsebenen wie Unsterblichkeit, religiöse Unantastbarkeit, oder natürliche Ursprünglichkeit; ja selbst das Ideal des zivilisierten Mannes wurde bildwirksam am nackten Körper zelebriert.

Die Ausstellung "Nackt!" leuchtet anhand ausgewählter Beispiele aus der eigenen Sammlung die Kunst der Blösse der Antike in allen ihren Facetten aus, hinterfragt deren Bedeutung und zeigt ihre Wirkung auf.

www.antikenmuseumbasel.ch/de/ausstellungen.html

< zurück

Torso des Apollon Sauroktonos, verkleinerte römische Replik nach einem Werk des Praxiteles (um 340 v. Chr.), Foto: Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig
Torso des Apollon Sauroktonos, verkleinerte römische Replik nach einem Werk des Praxiteles (um 340 v. Chr.), Foto: Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig