Jüdisches Museum der Schweiz

Das Tagebuch. Wie Otto Frank Annes Stimme aus Basel in die Welt brachte

09.03. - 08.08.2018

Gestatten, Otto Frank: Leutnant, Kaufmann und "der liebste Schatz von einem Vater, den ich je getroffen habe", wie seine Tochter Anne, die jüdische Tagebuchschreiberin, bemerkte. Von ihm bekam Anne das Tagebuch geschenkt, in dem sie von 1942 bis 1944, vor den Nazis versteckt, ihre Beobachtungen und Gedanken festhielt. Otto Frank las seiner Tochter vor, er schrieb ihr Briefe und Gedichte, und er förderte sie im Schreiben. 1947, zwei Jahre nach dem frühen Tod seiner Kinder, veröffentlichte er das Tagebuch.

1952 zog Otto Frank zu seiner Schwester und Mutter nach Basel. Von Basel und später von Birsfelden aus suchte er weitere Verleger für Annes Tagebuch, betreute Übersetzungen und beantwortete zehntausende von Leserbriefen. Otto Franks Entscheidung, die Aufzeichnungen seiner Tochter zu veröffentlichen, war ein wesentlicher Schritt für die Aufarbeitung der Verfolgung der europäischen Juden. Nach dem Erscheinen von Anne Franks Tagebuch fanden Berichte, Romane und Gedichte von anderen Überlebenden der Schoa zahlreiche Leser.

Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Familie Frank und des Buches, das aus Basel in die Welt gelangte.

http://juedisches-museum.ch/index.php/vorschau-ausstellung.html

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