Kunstmuseum Basel

Gegenwart: Joëlle Tuerlinckx. NOTHING FOR ETERNITY

15.10.2016 - 17.04.2017

Ausgangspunkt vieler Arbeiten von Joëlle Tuerlinckx ist das gigantische Archiv der Künstlerin. Neben eigenen Zeichnungen, Collagen, Fotos und Texten birgt es auch Gefundenes (objets trouvés), Zeitungsfotos oder Überbleibsel aus Alltagssituationen. Mittels künstlerischer Ansätze, die die 1958 geborene Brüsselerin in einem eigenen "Lexikon” beschreibt, transformiert sie Material, Massstab und Erscheinungsweise, also Realität und Bedeutung der Gegenstände. Bildhauerische und malerische Methoden wie Kopieren, Abbilden, Vergrössern, Kolorieren, Scannen und (Nach-)Drucken finden dabei genauso Anwendung wie museale oder archivarische Präsentationstechniken. In ihren Ausstellungen arrangiert Tuerlinckx Wand- und Bodenobjekte zu vielstimmigen Arrangements, die Gegenstände der Kunst mit philosophischen Fragen wie solchen nach dem Wesen von Zeit oder Sprache konfrontieren.

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Joëlle Tuerlinckx: Installationsansicht WOR(LD)K IN PROGRESS? Wiels, Brüssel (2013)
Joëlle Tuerlinckx: Installationsansicht WOR(LD)K IN PROGRESS? Wiels, Brüssel (2013)